Tag 10 – 6. Mai 2014 / Las Vegas – Death Valley – Lone Pine

Nach einer unruhigen und relativ schlaflosen Nacht (man hört die ganze Nacht irgendwelche betrunkenen und lärmenden Leute über die Flure geistern!) checken wir um 08:45 Uhr aus und fahren zum Premium Outlet im Süden Las Vegas. Dort wollen wir frühstücken und ein wenig Shoppen (das gehört schließlich auch dazu) – bis die „Kreditkarte glüht“. Aus dem wenig Shoppen werden ganz schnell 3,5 Stunden, bis wir uns endlich auf den Weg zum Death Valley machen.

Da relativ niedrige Temperaturen für heute angesagt sind, entschließen wir uns für den Weg durch das Death Valley. Es wird eine langweilige eintönige Fahrt, geprägt von Regen, Wind und Wolken – aber besser als 40 Grad im Schatten! Dennoch sind die Eindrücke überwältigend. Den ersten Halt machen wir am Zabriski Point, einem Aussichtspunkt am Eingang des Valleys.

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Wir halten uns nicht lange auf, da in der Nähe ein Gewitter aufkommt. Weiter fahren wir Richtung Furnace Creek und kommen in den seltenen Genuß eines massiven Regenschauers. Wir befinden uns nun unter dem Meeresspiegel.

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Von nun an geht es kontinuierlich bergauf. Zwischendurch kreuzt eine kleine Windhose, die mitten aus dem Nichts kommmt, unseren Weg. Während der weiteren Fahrt regnet und stürmt es. Außerdem läuft uns auch ein einsamer Coyote ein paar Meilen vor Panamount Spring über die Straße. Nach mehreren kurvigen, aufregenden und steilen Anstiegen fahren wir weiter Richtung Lone Pine und suchen unseren Campground für die heutige Nacht. Leider ist dieser in dem Ort Lone Pine nicht ausgeschildert. Er befindet sich 6 Meilen westlich versteckt am Fuße des Mount Whitney in einer Talsenke (ein regelrechter Geheimtip!). Es sind kaum andere Camper (Touris) hier, nur Einheimische. Ein sehr idyllischer Campground, der uns jedoch Respekt einflößt, warnt ein Schild direkt ggü. unserer Parkbucht doch vor „Rattlesnakes“ (Klapperschlangen) und überall stehen „Bärenlocker“ (Metallkisten, in denen man Essen, Müll, Kosmetika etc. sicher vor Bären aufbewahren kann und soll).

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Allerdings ist es ziemlich kalt, so dass wir nicht mit einer Begegung o. g. Tiere rechnen, was uns ehrlich gesagt auch lieber ist. Rings um uns herum befinden sich schneebedeckte Berge – ein ungewohnter Anblick. Wir lassen den Abend mit einem Lagerfeuer ausklingen. Das Holz dafür haben wir uns noch schnell beim Camphost besorgt, der übrigens auch im Camper haust.

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